Havanna-Kaninchen

Die Havanna Kaninchen züchte ich bereits  seit 2007 


Herkunftsland:

Die Havanna gehen auf braun-weiße Schecken zurück.  Die ersten Tiere waren 1899 in dem holländischen Dorf Ingen bei Untrecht gefallen.

 

 

Die Zucht der Havannakaninchen ist nicht gerade einfach wie viele Züchter  anderer Rassen meinen.

Nicht die Genetik der Rasse erschwert die Zucht, sondern die Empfindlichkeit der Farbe,

da zum Beispiel  die Ultravioletten Sonnenstrahlen  der Deckfarbe sehr zusetzen. Bei dieser Rasse empfiehlt sich daher nur die Haltung in Innenstallungen  da auch das Mondlicht die Rostbildung herbei führt.

Auch soll darauf geachtet werden das die Kaninchen  immer auf trockenen Stroh sitzen weil  auch durch die Urineinwirkung Rostiges Fell vor allem an den Innenseiten der Schenkel  sowie am Bauch oder den Vorderläufen entstehen kann.

Der  Rost jedoch kann auch genetisch bedingt sein  die Wahrscheinlichkeit liegt hier sehr nahe das, der  Wildfarbigkeitsfaktor G seine Wirkungskraft  neben g  Einfarbigkeitsfaktor  nicht ganz verloren hat. Solche Tiere gehören aus der Zucht so schnell wie möglich entfernt. 

 

Bewertungsskala                                Punkte

 

1. Typ, Körperform, Bau                                 20

2. Gewicht                                                            10

3.Fellhaar                                                             20

4.Kopf und Ohren                                             15

5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit           15

6.Unterfarbe                                                       15

7.Pflegezustand                                                  5

 

                                                                           100

 

Gewichtsbewertung

 

2,50-2,75

Über 2,75-3,25

Über 3,25-4,00

8,0 Punkte

9,0 Punkte

10,0 Punkte

 

 

Rassebeschreibung  Hanannakaninchen:  

Idealgewicht 3,25kg bis 4,00 kg

 

 Ein gut gedrungener Körper mit  ausgeprägter Brust, kurzem Hals und gut abgerundeter Rückenlinie, sowie kräftigen mittellangen Läufen, auch sollte man als Züchter auf den Stand seiner Tiere achten.  Häsinnen sind etwas feiner und wammenfrei. 

Bei Rammlern ist meiner Meinung nach aber auch bei Häsinnen auf Kräftige markante  Köpfe mit fleischigen Ohren (Länge von 10,5-11,5 cm) zu achten.

Jedoch soll man die Fellqualität  hierbei nicht vergessen, bei vielen Tieren mit markanten Köpfen wie auch auf Landes oder Bundesschauen zu beobachten ist, dass das Fell oftmals zu lange und dadurch zu weich ist.

Die Deckfarbe ist kastanienbraun  mit gutem Glanz, je satter die Farbe desto besser. Der ganze Körper sowie Kopf und Ohren sollen eine gleichmäßige Farbe aufweisen. Wobei die Bauchfarbe etwas matter und glanzloser ist. Natürlich soll die Deckfarbe möglichst frei von weißen Haaren sein. Die Augen sind braun und leicht rot durchleuchtend, die Krallen sind dunkel.

 

Die Unterfarbe der Havanna ist lichtblau und sollte bis zum Haarboden reichen.

 

 

Zuchtverhalten:

Meinen Erfahrungen nach ist diese  Kaninchenrasse zum größten Teil  eine sehr  fruchtbare und schnellwüchsige Rasse, mit  Wurfstärken von 5 bis 9 Jungen.

Die Häsinnen zeigen  sehr gute Muttereigenschaften, so gibt es auch bei Erstlingshäsinnen kaum Probleme mit dem Nestbau oder der Betreuung der Jungen.

 

Weiters sind diese Kaninchen eine sehr ruhige menschenbezogene  und keines Wegs schreckhafte  oder nervöse Rasse.

 

 

 

 

Erbformel:  ABcDg /ABcDg    

 

A= Faktor für Pigmentbildung (Farbbildung)

B= Faktor für dunkles Pigment

c= braun   (Groß C Schwarz wird zu klein c braun)

D= Dichte der Schwarzeinlagerungen im Einzelhaar

g= Faktor für Einfarbigkeit (Groß G Wildfarbigkeitsfaktor wird zu klein g Einfärbigkeitsfaktor)