Sachsengold - Kaninchen


Sachsengold züchte ich seit 2021


Geschichte des Sachsengold – „Goldhasen“

 

Bereits im Jahr 1925 begann Richard Bennack aus Röhrsdorf bei Meißen mit den ersten Zuchtversuchen. Dabei kam es ihm vorerst nicht auf den Größenrahmen der Tiere an, sondern er wollte gänzlich rot-gelbe Kaninchen züchten.  Als Ausgangstiere nahm er einen strohgelben Rammler, der aus Kreuzungen stammte und eine fast gelbe Japanerhäsin, er hoffte auf diesem Weg seinem Zuchtziel des „Goldhasens“ näher zu kommen. In den folgenden Jahren wurden unter anderem noch verbesserungsversuche durch Einkreuzungen mit Gelbsielber, Havanna, Kleinchinchilla und Schwarz Loh durchgeführt. Ob im Laufe der Zuchtgeschichte Rote Neuseeländer zur Entstehung der Rasse beigetragen haben, kann durchaus möglich sein. Trotzdem ist es wichtig das es sich hier um völlig verschiedene Rassen handelt ob in der Farbe oder im Typ.

 

Die zweite Erzüchtung!

Die Folge des 2. Weltkrieges war, dass die Zucht der Sachsengoldkaninchen fast gänzlich ausgelöscht wurde. So musste die Arbeit von 15 Jahren Zucht wieder von vorne begonnen werden. Angenommen hatte sich in erster Linie Bennacks Sohn Günther. Die bekanntesten Züchter, die bei der 2. Herauszüchtung mitgewirkt haben waren neben Günther Bennack, Erich Lucius, Willy Göldner, Siegfried Weigelt, Armin Löwe und Johannes Meyer.

Die Anerkennung der Rasse erfolgte im Jahr 1961, was jedoch Richard Bennack selbst nicht mehr erleben durfte. Jedoch wird sein Traum vom „Goldhasen“ bis heute weitergelebt.

 

Bewertungsskala                                Punkte

 

1. Typ, Körperform, Bau                                 20

2. Gewicht                                                            10

3.Fellhaar                                                             20

4.Kopf und Ohren                                             15

5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit           15

6.Unterfarbe                                                       15

7.Pflegezustand                                                  5

                                                                      100

 

Gewichtsbewertung

 

2,25-2,50

Über 2,50-2,75

Über 2,75-3,25

8,0 Punkte

9,0 Punkte

10,0 Punkte

 

 Rassebeschreibung Sachsengold

 

Körperform Typ und Bau

Der Körper ist kurz und gedrungen, die Rückenlinie verläuft ebenmäßig und ist hinten gut abgerundet.

Die Häsin ist etwas feiner und soll frei von Wammenbildung sein.

 

Gewicht 

Das Ideal Gewicht für die 10 Punkte beträgt 2,75 bis 3,25 Kg.

Jedoch sollte ein Gewicht von mindestens 3 Kg angestrebt werden.

 

Fellhaar

Das Fell ist mittellang gleichmäßig begrannt und sehr Dicht, die Länge der Grannen sollten jedoch nicht zu lange sein.  Die Ohren sind gut behaart.

 

Kopf und Ohren

Der Kopf ist kurz und breit und dicht am Körper angesetzt, die Ohren sind kurz und kräftig die Ideale Ohrenlänge beträgt 9 bis 11 cm.

Der Kopf ist ein besonderes Merkmal dieser Rasse und verleiht ihnen erst ihr typisches Aussehen. Ausgeprägte Köpfe mit  breiter Stirn und Backenbildung stellen das Maß aller Dinge dar. Nicht nur die Rammler sondern auch die Häsinnen sollten einen starken ausgeprägten Kopf vorweisen, und sich aber trotzdem noch von den Rammlern unterscheiden.

 

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe ist intensiv rotgelb und erstreckt sich über den ganzen Körper.

Von gleicher Farbe sind Bauch Läufe und Blume. Die Augen sind braun die Krallen Hornfarbig je dunkler um so besser.

Die Gleichmäßigkeit ist gegeben wenn sich die intensiv leuchtend rotgelbe Farbe sich über den ganzen Körper erstreckt. Die Bauchpartie kann allerdings etwas heller sein, eine Cremefarbige Blumenunterseite ist zulässig.

Achtung die Farbe der Sachsengold  nicht mit der von den Roten Neuseeländern vergleichen, dies ist nämlich falsch. Ein Roter Neuseeländer soll ein sattes rot aufweisen der Sachsengold jedoch ein intensiv leuchtendes rotgelb ("Goldhase"). 

 

Deckfarbe 

Roter Neuseeländer

 

Deckfarbe

Sachsengold


 

Unterfarbe

Die Unterfarbe sei der Deckfarbe möglichst ähnlich.

Sie soll rein sein und sich ohne Durchsetzung bis zum Haarboden erstrecken.

Je satter die Unterfarbe umso besser.

 

Erbformel:  AbCDG y/AbCDG y    

 

A= Faktor für Pigmentbildung (Farbbildung)

b= gelb

C= Schwarz

D= Dichte der Schwarzeinlagerungen im Einzelhaar

G= Wildfarbigkeitsfaktor  

y= Gelbverstärker